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Japan-Desaster: Infos vom Präsi H. Komo des dortigen SM-Clubs
- Ekki
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- Helge
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Re: Subject
29 März 2011 19:52Zum Glück bin ich morgen den ganzen Tag unterwegs. Da hör ich nix.
Viele Grüße
Helge
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- Ekki
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Re: Subject
29 März 2011 19:42Noch besser: Anscheinend hat man evtl. auch den Plan nach "Bad Bank" Vorbild, nur die bösen Atomkraftwerke und die damit verbundenen Regressansprüche zu verstaatlichen, und die "guten" (gewinnbringenden) Energiequellen privat bei Tepco zu lassen.John postete
+++06:55 Japan erwägt Verstaatlichung von Tepco +++
Die japanische Regierung erwägt einem Bericht zufolge eine vorübergehende Verstaatlichung des Fukushima-Betreibers Tepco. Die Regierung könnte die Mehrheit übernehmen und in das Management des Stromkonzerns eingreifen, berichtet die Zeitung "Yomiuri". Nach einer Flut von Verkaufsordern werden Tepco-Aktien an der Börse in Tokio vom Handel ausgesetzt. Die Regierung weist den Bericht zurück.
Falls es so kommt, dann ist das schon von den Banken bekannt:
Gewinne privatisieren, Folgekosten sozialisieren.
Die Haftung Deutscher AKW´s ist auf 1,5 Mrd. Euro beschränkt. Den Rest tragen die Geschädigten. Was soll man von einer Technik halten, die nicht einmal in der Lage und bereit ist, ihr eigenes Risiko zu versichern?
Bei allem Respekt:
Realismus kann ich da nicht erkennen; Verantwortungslosigkeit schon eher.
Schön auch das Argument: "Es gibt keine andere Möglichkeit, als Tepco zu verstaatlichen", sagte ein Fondsmanager. Das Risiko sei zu groß, dass das Unternehmen ohne Hilfe zusammenbreche. Denn Tepco versorgt etwa ein Drittel der japanischen Bevölkerung mit Strom.
Hmm... zu wichtig um pleite zu gehen? DAS haben wir in den letzten 3 Jahren doch schon öfter in anderen Zusammenhängen gehört. Ich sag nur "alternativlos"!
Quelle: www.faz.net/s/RubB08CD9E6B08746679EDCF37...common~Scontent.html
Na Helge, kannste es noch bei Dir halten, oder kommts Abendessen schon wieder hoch??
Gruß,
Ekki
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- SyMpa
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Re: Subject
29 März 2011 17:57-Helge postete
Und ich dachte ich hätte schon alles übergeben...
Viele Grüße
Helge
ich muß mich auch bald übergeben
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- Ekki
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Re: Subject
29 März 2011 17:27Und, wen überrascht es:
"The Act establishes a no fault insurance-type system in which the first approximately $12.6 billion (as of 2011) is industry-funded as described in the Act. Any claims above the $12.6 billion would be covered by a Congressional mandate to retroactively increase nuclear utility liability or would be covered by the federal government. "
Überall das Gleiche!

Gruß,
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- Helge
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Re: Subject
29 März 2011 17:06- wenn man zugrundelegt, dass ein Menschenleben unbezahlbar ist, müssen nur Sachschäden bezahlt werden
- wenn man deutsche Richtlinien für Schmerzensgeld zugrundelegt, kann man schon für ein paar tausend Menschen zahlen
Allerdings, wenn man US-Amerikanische Richtlinien für Schmerzensgeld zugrundelegt, dann dürfen bei einer Deckungssumme von 2,5 Milliarden EUR nur Sachschäden abgedeckt sein.
Und ich dachte ich hätte schon alles übergeben...
Viele Grüße
Helge
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- Ekki
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Re: Subject
29 März 2011 16:24Richtig, und zwar alle Arten von Müll, materieller und geistiger.Ulli_39 postete
Also mal ganz im Vertrauen, theoretisch wird hier viel Müll verbreitet und praktisch sowieso.
Ulli
Aber dafür sind Internet-Foren und AKWs ja nunmal da!
Und in beiden Fällen ist die Halbwertszeit enorm und die Entsorgung schwierig.
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Re: Subject
29 März 2011 15:53Ulli
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- Ekki
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Re: Subject
29 März 2011 15:32Genau das habe ich doch oben objektiv geschrieben, von Versicherungsschelte keine Spur: Durch eine Versicherung würden die potenziellen Schäden genau dargestellt und kalkuliert werden, etwaige Nachrüstungen zur Erhöhung der Sicherheit seitens der Betreiber verlangt werden und letztendlich die Prämien so berechnet werden, dass der Versicherer das Gewinnpotenzial seinen Aktionären gegenüber darstellen und damit die Versicherung der AKWs betriebswirtschaftlich argumentieren kann.SOEG postete
Schimpft nicht auf Versicherer. Die kalkulieren die Schäden und Prämien ziemlichn genau. Ausserdem wollen die auch und müssen auch Geld verdienen. Sie haben eine volkswirtschaftlich enorm wichtige Funktion.
Ergo: Erst eine Versicherung würde absolut objektiv die Zusatzkosten und Gefahren eines AKWs absolut nüchtern und frei von Ideologien "durchrechnen".
Und jeder, der ein bissel denken kann, wird absehen, was das letztendlich für eine Kilowattstunde Atomstrom preislich bedeuten würde
Peter hat vollkommen Recht: Wenn sich das wirtschaftlich lohnen würde, wäre die Umsetzung kein Problem. Und wenn nicht, wieso sollte Atomstrom dann bitteschön "billig" sein??
Merkwürdigerweise hat man die Versicherung der AKWs schon vor 50(!!) Jahren ausgehebelt, soviel zum Thema "durch Fukushima ist eine neue Situation eingetreten". So eine Heuchelei, schon 1960 hat man so einen Fall einkalkuliert und den Betreibern entsprechende Freibriefe ausgeschrieben:
"...Haftung des Inhabers einer Kernanlage zwar zunächst als summenmäßig unbegrenzt. Gleich danach verweist die Vorschrift aber auf Fälle, in denen die Haftung doch nur bis zu einem Höchstbetrag von 2,5 Milliarden Euro zu leisten ist.
Aufgeführt sind diese Fälle in einem anderen Paragrafen des Atomgesetzes, der auf das sogenannte Pariser Übereinkommen aus dem Jahr 1960 zu Haftungspflichten von AKW-Betreibern Bezug nimmt. Dieses Abkommen sieht für Schäden durch Atomunfälle, die direkt auf bewaffnete Konflikte, Bürgerkriege, Aufstände oder außergewöhnliche Naturkatastrophen zurückgehen, keine Haftung des Betreibers vor.
Das deutsche Atomgesetz übernimmt diese Ausnahme von der Haftung in stark eingeschränkter Form. Es schreibe anders als Abkommen auch bei Atomunfällen durch außergewöhnliche Naturkatastrophen oder etwa durch Kriege eine Betreiberhaftung vor. Allerdings begrenzt das Gesetz die Haftung in diesen Fällen auf einen Höchstbetrag von 2,5 Milliarden Euro..."
Fast das Gleiche gilt übrigens für die japanischen AKWs, die Versicherer haften NICHT für Schäden durch Erdbeben und Tsunamis. Wie "billig" das demnächst für die japanische Bevölkerung wird, werden wie ja alle im "Live-Ticker" verfolgen können. Irgendwie werden übrigens auch wir indirekt dafür zahlen müssen...
Gruß,
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- P.Biehl
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Re: Subject
29 März 2011 15:06Wenn es sowieso keine Versicherung gibt, dann kann mir der Tüv auch egal sein, dann bin ich der totale Fatalist, wenn ich trotzdem Auto fahre.
So ist das mit den AKWs auch irgendwie.
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- SOEG
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Re: Subject
29 März 2011 14:15Übrigens: Schimpft nicht auf Versicherer. Die kalkulieren die Schäden und Prämien ziemlichn genau. Ausserdem wollen die auch und müssen auch Geld verdienen. Sie haben eine volkswirtschaftlich enorm wichtige Funktion.
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- Andy
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- Ekki
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Re: Subject
29 März 2011 13:35Und wer überzeugt nun Merkel davon?
Ich habe so das Gefühl, dass da eine Anwtort kommt wie: "Aus Bestandschutzgründen ist hier eine Änderung der Gesetzeslage nicht möglich. Die Befreiung der AKWs von Versicherungen, die vertraglich vor 50 Jahren festgelegt wurde, ist nicht kündbar, bla bla bla..."
Aber über Nacht verfassungswidrige EU-Finanzausgleiche beschließen, das geht..
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- P.Biehl
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Re: Subject
29 März 2011 13:28Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- Ekki
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Re: Subject
29 März 2011 13:12WENN ein Versicherer sich tatsächlich bereit erklären würde, AKWs zu versichern, würde er natürlich dem potenziell zu zahlenden Schaden entsprechende Beiträge einfordern. Diese wären logischerweise so astronomisch hoch und würden auf den Strompreis umgelegt, so dass die Sache gar nicht mehr billiger oder gar wirtschaftlich wäre. Schließlich will der Versicherer auch Gewinn machen!!
Gleichzeitig ist es schwer, einen Super-Gau in Beträgen zu beziffern, weil ja gerade die immensen Schäden des Landes und der Gesundheit von der Industrie-Lobby bewusst "abstrakt" gehalten werden. Eine Konkretisierung der potentiellen Schäden und die daraus resultierende höhere Risiko-Transparenz gegenüber dem Volk ist natürlich ausdrücklich nicht erwünscht.
Und last but not least würde ein Versicherer natürlich wesentlich effektivere Sicherungen von AKWs verlangen müssen (gegen Flugzeugabstürze, gegen Naturkatastrophen, gegen Störfälle technischer Art, usw..), als die luschigen Gesetze bislang, um das Schadenrisiko zu minimieren. Die daraus resultierenden Nachrüstungen der AKWs würden den Atomstrom ebenfalls schlagartig unwirtschaflich machen.
Du siehst, eine Versicherung von AKWs wäre theoretisch sicherlich möglich, aber aus Wirtschaftlichkeitsgründen dann eben doch unmöglich. Kein Versicherungs-Aktionär oder Energiekonzern-Aktionär würde das dulden, es wollen ja alle "sichere Gewinne". Gerade die "Bankenkrise" hat doch ein gutes Beispiel gegeben, wie man mit solchen Schäden besser umgeht: Kosten sozialisieren, der Steuerzahler macht das schon.
Man könnt es auch so formulieren: Atomstrom ist natürlich niemals "betriebswirtschaftlich", aber selbstverständlich "volkswirtschaftlich".

Gruß,
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- P.Biehl
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Re: Subject
29 März 2011 12:39Was an Geld mit der Bankenkrise letztes Jahr auf kriminellste Art vernichtet wurde, hätte locker die Folgen von Fukudingsda abgedeckt! Da erzählt mir keiner irgendwas sei zu teuer.
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- Ekki
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Re: Subject
29 März 2011 12:32"Der Atombrennstoff Uran wird sich laut einem EU-Bericht in Zukunft rasant verknappen und verteuern. Spätestens ab 2020 dürfte das Uran aus den erschlossenen Minen nicht mehr genügen, um den heutigen Verbrauch der weltweit bestehenden 435 Atomkraftwerke von knapp 70 Kilotonnen Uran zu decken.
Bereits seit 1990 übersteigt demnach der Uran-Bedarf die weltweite Produktion und müsse aus Lagerbeständen und abgerüsteten Atomwaffen aufgefüllt werden. Die Verknappung führte bereits zwischen 2003 und 2007 zu einer Preissteigerung um 1300 Prozent, berichtete das Blatt weiter unter Berufung auf Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums. Käme es zu dem von der OECD-Nuklearbehörde NEA angestrebten Ausbau der weltweiten AKW-Leistung von heute 375 auf mindestens 550 Gigawatt, wäre bereits 2025 nicht mehr genug Uran am Markt."
Na Leute, ihr wisst schon welche "Preis-Argumente" unsere lieben Energieriesen für uns in den nächsten Jahren vorbereitet haben? Sie haben ja ein gutes Vorbild: Spätestens beim nächsten Tanken sollten Euch die Augen aufgehen. Umso verblüffender die beschlossene AKW-Laufzeitverlängerung der aktuellen Regierung.
Aber China und Russland haben ja schon die Lösung: Brutreaktoren!
Viel Spaß damit, da sind unsere jetzigen AKWs geradezu kindersichere Spielzeuge gegen...
"Strahlende Aussichten" kann man da nur sagen!
.
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- John
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Re: Subject
29 März 2011 12:18Wenn Versicherungen zahlen, dann haben die auch die entsprechenden Prämien bekommen. Die kommen vom Prämienzahler, also hier den Kraftwerksbetreibern. Soweit wäre alles in Ordnung, was dieses spezielle Thema angeht.
Der Clou ist, dass solche Schäden wie der jetzt in Japan nicht versichert werden, weil sie nicht versicherbar sind.
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- SOEG
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Re: Subject
29 März 2011 12:16Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- damasta
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Re: Subject
29 März 2011 12:062. umweltaufräumkosten nach GAU
3. kursverluste und kapitalvernichtung an den märkten
4. kraftwerkssanierungskosten
5. verstaatlichungskosten (evtl.)
6. atommülllagerungs- und transportkosten
7. aufsichtskosten
8. unmittelbare wirtschaftliche verluste für die weltwirtschaft
9. versicherungskosten (z.B. bei munich-re)
10. plötzliche stromverknappung
etc...
will nicht wissen, was eine kWh atomstrom kosten müsste, wenn man getreu dem ur-kapitalistischen verursacherprinzip alles umlegen würde...
aber zum glück bezahlt das der betreiber ja nicht alles, sondern die staaten, regierungen und versicherungen dieser welt - die das halt indirekt über prämien und steuern auf uns wieder umlegen.
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